Tag der Heimat 2015

Landtagspräsident a.D. Gansäuer sprach beim Tag der Heimat

"Dieser Tag ist den Erinnerungen an die Heimat gewidmet und ich lade alle Menschen ein, die Ihre Heimat verloren haben, mit uns diesen Tag zu begehen." Mit diesen Worten begrüßte die neue Vorsitzende des BdV Landesverbandes Niedersachsen, Editha Lorberg, die zahlreichen Gäste , die aus Nah und Fern zu der Gedenkveranstaltung zum Tag der Heimat nach Hannover gekommen waren.

 

Die Veranstaltung begann mit einem geistlichen Wort und einem Moment der Stille im Gebet durch Herrn Pastor i.R. Erhard Wolfram, der für die EKD mehr als vier Jahre Probst in Königsberg war.

 

Die Ehrung der Verstorbenen nahm Manfred Jeschke aus Fallingbostel vor. Zum Gedenken an alle Verstorbenen wurde eine Kerze entzündet.

 

Unter den Ehrengäste konnte die Vorsitzende Frau Dr. Maria Flachsbarth (parl. Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft), Frau Doris Schröder-Köpf (Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe), Herrn Klaus-Peter Bachmann (Vizepräsident des Landtages), Herrn Christian Grascha (parl. Geschäftsführer der FDP im Landtag), Herrn Heiko Schmelzle (MdB), Horst Milde und aus dem Innenministerium Frau Vorhang und Herrn Engemann begrüßen.

 

Alle Ehrengäste, die ein Grußwort mitgebracht hatten, gingen in Ihren Beiträgen auf die aktuelle Flüchtlingssituation ein und warben um Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung des großen Flüchtlingsstromes.

 

Das musikalische Rahmenprogramm wurde durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr aus Rössing gestaltet und fand bei den Gästen großen Beifall.

 

Die Ansprache zum Tag hielt der ehemalige Landtagspräsident Jürgen Gansäuer. Er referierte zur Frage "Was ist Deutsch". Mit seinem kurzweiligen, interessanten aber auch nachdenklichen Beitrag, in dem er sehr viele historische Bezüge herstellte, begeisterte Herr Gansäuer die Zuhörer.

 

Den Vortrag können Sie hier nachlesen (PDF)

 

Ein schlesisches Mundartstück, hervorragend vorgetragen von Bernd Nörenberg erfreute die Gäste. Zwei wunderschöne Gedichte aus Ostpreußen von Agnes Miegel wurden von Fritz Folger sehr einfühlsam vorgetragen. (Sie finden das Gedicht "Wagen an Wagen" nachfolgend).

 

Editha Lorberg überreichte allen Gästen als Symbol für den diesjährigen Tag der Heimat ein Brot. "Brot kann auch Heimat symbolisieren. Es kann Dankbarkeit symbolisieren und den Willen, zu teilen, wo Not herrscht!" Mit diesen Worten dankte Editha Lorberg allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.

 

Bei dem anschließenden gemeinsamen Imbiss wurde noch lange und ausgiebig über den Verlauf der würdigen Veranstaltung gesprochen.