Bundespräsident Joachim Gauck beim Tag der Heimat 2016 in Berlin
Johannes Bugenhagen, Öl auf Holz von Lucas Cranach d.J. Lutherhaus Wittenberg
(Foto: Ulrich Hutter-Wolandt)
Epitaph für den Reformator Johann Heß im Nationalmuseum Breslau/Wroclaw
(Foto: Ulrich Hutter-Wolandt)
Pfarrer Mag. theol. Ulrich Hutter-Wolandt
(Foto: Barbara Wolandt)
Prof. Dr. Jürgen Bloech
(Foto: Ernst Gierlich)
Hans-Günther Parplies
(Foto: Ernst Gierlich)
 
(Foto: EL)
(Foto: EL)
(Foto: EL)
Grußwort der Landesvorsitzenden des BdV-Niedersachsen zum Schlesiertreffen 2017
BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB begrüßt Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel MdB beim diesjährigen BdV-Jahresempfang (Foto: Peter-Paul Weiler/BdV)
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB bei ihrer Ansprache (Foto: Peter-Paul Weiler/BdV)
Einige Ehrengäste des BdV-Jahresempfanges (Foto: Peter-Paul Weiler/BdV)
 

Veranstaltungsreihe der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen gemeinsam mit dem Collegium Albertinum in Göttingen und dem BdV-Landesverband Niedersachsen e.V. am 30.06. (siehe nachstehenden Bericht) und am Sonnabend, 14.10.2017 in Göttingen zur Reformation in den böhmischen Ländern mit einem Rückblick auf den Reformator Jan Hus -Referent Prof. Dr. Rudolf Grulich- und mit Dr. Harald Roth, Potsdam, für den Vortrag zu Johannes Honterus, Reformator der Siebenbürger Sachsen. Sobald der Veranstaltungsflyer vorliegt, wird er auf unserer Internetseite unter Aktuelles/Veranstaltungsinfos verfügbar sein.

Von Pommern bis Schlesien – Über die Vielfalt reformatorischer Entwicklungen im Osten


Martin Luthers berühmter Thesenanschlag von 1517 markiert den Beginn der Reformation – ein Ereignis, das in seinen Auswirkungen auf Politik, Religion, Kultur und Gesellschaft weltgeschichtliche Bedeutung erlangte. Mit einer Vielzahl kirchlicher, staatlicher und kultureller Projekte werden im Jahr 2017 in Deutschland die verschiedenen Bedeutungsebenen der Reformation beleuchtet. Was hierbei jedoch in den Hintergrund zu treten droht, ist die Entwicklung der Reformation in den innerhalb und außerhalb der damaligen Reichsgrenzen gelegenen Landschaften des historischen deutschen Ostens, Regionen, die Wesentliches zum Durchbruch der reformatorischen Ideen beigetragen haben.

Diese von fachkundiger Seite zu betrachten, war bzw. ist die Intention zweier von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen gemeinsam mit dem Collegium Albertinum in Göttingen und dem BdV-Landesverband Niedersachsen e.V. durchgeführter Vortragsveranstaltungen. Behandelt werden – nachdem im vergangenen Jahr bereits Ostpreußen thematisiert wurde – Pommern, Schlesien, die Böhmischen Länder und Siebenbürgen, mithin Regionen, die in je eigener Weise von reformatorischen Bestrebungen ergriffen und geprägt wurden.

Den ersten Vortragsnachmittag im Göttinger Collegium Albertinum eröffnete nach einem Grußwort des Hausherrn Prof. Dr. Jürgen Bloech der Ehrenvorsitzende der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Hans-Günther Parplies, dessen Initiative die Vortragsreihe zu verdanken ist. Pfarrer Mag. theol. Ulrich Hutter-Wolandt aus Berlin gestaltete den Nachmittag mit Vorträgen über die Reformation in Pommern und in Schlesien. Der Referent, der bereits mehrere Bücher zum Thema der schlesischen Kirchengeschichte verfasst hat und Mitglied im Vorstand des Vereins für Schlesische Kirchengeschichte ist, stellte den 1485 im pommerschen Wollin geborenen Johannes Bugenhagen vor, der zunächst als  Schulrektor im bei Treptow an der Rega gelegenen Prämonstratenserstift Belbuck wirkte und dabei die „Pomerania“ schuf, ein Werk, das nicht nur eine
Materialsammlung zur Geschichte Pommerns bot, sondern auch in eine umfassende Darstellung der pommerschen Geschichte münden sollte – eine absolute Pionierarbeit.

Bugenhagens Hinwendung zur Reformation erfolgte im Jahre 1520 über die Auseinandersetzung mit Luthers Schrift „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“. 1521 machte Bugenhagen sich nach Wittenberg auf, wo er Luther noch vor dessen Abreise zum Wormser Reichstag begegnete und sich für das Studium der Ev. Theologie an der Universität einschrieb. Es folgte die Veröffentlichung einer Reihe biblischer Bücher, Promotion und
1535 Ernennung zum Professor der Theologie in Wittenberg. 1523 bereits wählten der Rat und die Kirchengemeinde den „Priester Johann Pomer“ zum Pfarrer an der Stadtkirche St. Marien – ein Amt das er bis zu seinem Tode 1558 mit großem Engagement ausfüllen sollte.

Hutter-Wolandt stellte die besonderen Verdienste des Pommern bei der kirchen- und ordnungsrechtlichen Gestaltung der jungen reformatorischen Kirche heraus. Wo immer es um die Neugestaltung der Kirchenordnungen ging, wurde Bugenhagen gerufen. Wichtige Stationen waren: Braunschweig, Braunschweig-Wolfenbüttel, Hildesheim, Hamburg, Lübeck, Holstein, Schleswig sowie Dänemark und Norwegen. Insofern war er neben Melanchthon und Lucas Cranach eine entscheidende Figur für die Ausbreitung und Absicherung der Reformation.
Nicht zuletzt aber aus seiner pommerschen Heimat kamen Anfragen zur Einführung der Reformation. Im Jahre 1534 hielt sich Bugenhagen im Zusammenhang einer Visitation in Belzig auf; hier erreichte ihn die Anfrage, zum Landtag nach Treptow a.d. Rega zu kommen, um dort an den Beratungen Verhandlungen zur Einführung der Reformation teilzunehmen. Es sollte eine Ordnung für ein ganzes Territorium geschaffen werden, in dem Ansprüche der Fürsten und lokale Begebenheiten zu berücksichtigen waren. Mit der schon 1535 in Wittenberg im Druck erschienenen Kirchenordnung Pommerns schuf Bugenhagen die Grundlage für die weitere Gestaltung kirchlichen Lebens im Herzogtum.

Ganz anders gestaltete sich die Entwicklung der Reformation in Schlesien.
Am Ende des Mittelalters war die Lage der Kirche im zur Krone Habsburgs gehörenden Schlesien von stetem Niedergang bestimmt, der mit in verstärkter Laienfrömmigkeit und dem Aufkommen humanistischen Gedankengutes einherging. Es blühten zu dieser Zeit die Wissenschaften, und das Land schien berufen eine führende Stellung auf wissenschaftlichem Gebiet zu übernehmen.

So entwickelte sich innerhalb der Kirche am Ende des 15. Jahrhunderts ein starker Unwille gegen den geistlichen Stand, nicht nur beim einfachen Kirchenvolk, sondern auch bei den meisten schlesischen Fürsten. Sie nahmen hier Gedanken auf, die zu Beginn des Jahrhunderts über Böhmen nach Schlesien gekommen waren und zum Ziel hatten, die freie Predigt des Evangeliums in der Muttersprache zu ermöglichen. Besonders der Ablasshandel mit seinen hohen Geldforderungen ließ Unmut gegen die Kirche aufkommen. Diese Missstimmung im Volk erkannte auch das Breslauer Domkapitel und versuchte die Fortsetzung der Ablasspredigt zu verhindern. Doch nicht nur dies trug zu einer antirömischen Stimmung bei.

Über die Anfänge der Reformation in Schlesien fehlen sichere Belege. Es lässt sich nicht im Einzelnen nachweisen, wann und wo die Gedanken Luthers in Schlesien zuerst auftraten. Aus den Protokollen des Breslauer Rates wissen wir, dass dies sehr früh geschehen sein muss, sicherlich aber nicht vor 1519. Mittler waren wohl Studenten und Kaufleute, die über Wittenberg die reformatorische Botschaft nach Schlesien brachten. Besonders die Leipziger Disputation von 1519 förderte in Schlesien das Interesse für die „causa Lutheri“. Im Jahre 1520 musste das Breslauer Domkapitel einräumen, dass es in der Stadt eine Lutherische Partei gebe. Schon im Jahre 1522 gibt es Belege dafür, dass zum Beispiel in Freystadt, im Breslauer Bernhardinkloster St. Jakob und in Neukirch/a. Kynast evangelisch gepredigt wurde.

Schlesien war indes kein einheitliches Territorium wie etwa der Ordensstaat Preußen oder das Herzogtum Pommern, in denen die Reformation obrigkeitlich eingeführt wurde. Wohl stand Schlesien bis 1526 unter der Oberherrschaft der böhmischen Krone und gehörte seit 1526 zum Hause Habsburg. Aber es war aufgeteilt in eine Fülle von Herzog- und Erbfürstentümern sowie Standesherrschaften. Die Landesherren hatten am Ausgang des Mittelalters zahlreiche Rechte von der Kirche in ihren Territorien erworben, unter denen das Besetzungsrecht der geistlichen Stellen besonders wichtig war. Die jeweilige religiöse Einstellung des Landesherrn war also dafür maßgeblich, ob und wann er sein Gebiet der Reformation öffnete. Es hat deshalb auch in Schlesien keine prägende Reformatorengestalt wie etwa im Preußenland Herzog Albrecht, in Pommern Johannes Bugenhagen oder in Siebenbürgen Johannes Honterus gegeben. Aus diesem Grund kann man die Reformationsgeschichte in Schlesien nicht im Ganzen betrachten; vielmehr hat jedes einzelne Gebiet in Schlesien seine eigene Reformationsgeschichte. Hutter-Wolandt stellte beispielhaft ausgewählte Regionen vor: Breslau, die Fürstentümer Liegnitz-Brieg-Wohlau, die Grafschaft Glatz und Oberschlesien.

Es war ein spannender Nachmittag, der nicht nur bei den Teilnehmern zu vielen kirchenhistorischen Fragen anregte, sondern auch das Verhältnis von Kirche und Staat und die Rolle der Kirche in dieser Gesellschaft thematisierte. Vergleichbares ist für den zweiten Vortragsnachmittag am 14. Oktober 2017 zu erwarten, bei dem an gleicher Stelle die nicht minder vielfältige Entwicklung der Reformation in den Regionen des Südostens in den Blick genommen werden soll.

Ulrich Hutter-Wolandt/ Ernst Gierlich

Schlesiertreffen in Hannover stand unter dem Zeichen der Versöhnung

Das Treffen der Schlesier vom 23. bis 25. Juni 2017 in Hannover stand unter dem Motto "Schlesien begeistert". Drei Tage diente Hannover als Ort der Begegnung aber auch der Verständigung und der Freundschaft.

Am Freitag hatte die CDU Fraktion im Niedersächsischen Landtag zu einem Empfang eingeladen, an dem der Vizepräsident des Landtages, Karl-Heinz Klare und der Landtagsabgeordnete Christian Calderone neben Editha Lorberg, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, teilnahmen.

Editha Lorberg begrüßte unter den zahlreich anwesenden Damen und Herren den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien, Stephan Rauhut, der die Gäste auf das Treffen einstimmte.

Am Samstag folgte die feierliche Eröffnung des Schlesiertreffens im Hannover Congress Centrum. Die Festrede hielt der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius. Er warb in seiner Rede für ein starkes und friedliches Europa. Das Grußwort der BdV-Landesvorsitzenden Editha Lorberg finden Sie im Anschluss an diesen Bericht.

Am Sonntag fand die politische Kundgebung statt. Der Einmarsch der Blaskapelle aus Diekholzen, der Trachtengruppen und der Fahnen bot den mehr als 3000 Gästen ein schönes und berührendes Bild. Viele Anwesende verbinden mit den Liedern, Fahnen und Trachten persönliche Erinnerungen an die alte Heimat.

Stephan Rauhut betonte in seiner Ansprache, dass die Arbeit der Landsmannschaft noch längst nicht überflüssig sei. Es müsse mit Nachdruck an einem Austausch mit Polen gearbeitet werden. Das sei zur Zeit nicht ganz einfach, doch man dürfe jetzt nicht nachlassen, ein zukunftsweisendes Miteinander einzufordern. Rauhut dankte der Landesregierung für die Unterstützung des Schlesiertreffens, machte aber auch deutlich, dass die Patenschaft zu Schlesien dauerhaft finanziell gesichert sein muss.

Für viele der Gäste des Schlesiertreffens stand das Rahmenprogramm im Mittelpunkt ihres Besuches. Neben Darbietungen der schlesischen Kultur brachte der Heimatabend große Freude. Die Gottesdienste im Rahmen des Schlesiertreffens fanden ebenfalls großen Zuspruch.

Editha Lorberg, BdV Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete war an allen drei Tagen beim Schlesiertreffen präsent. Sie hat durch ihren Vater schlesische Wurzeln, die in der Nähe von Lauban liegen.

Bundesregierung hat weiterhin ein offenes Ohr für die Belange des Bundes der Vertriebenen

Erfolgreicher Jahresempfang des BdV in Berlin

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB hatte ihre Ansprache beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen am 28. März 2017 in der Katholischen Akademie Berlin auf besondere Art angekündigt: Bereits einige Tage vor dem Termin hatte sie in ihrem Podcast „Die Kanzlerin direkt“ geantwortet, sie freue sich auf den Jahresempfang. Ihre Teilnahme habe für sie „schon eine gewisse Tradition als Bundeskanzlerin.“ 

Das Schicksal der Millionen deutschen Vertriebenen sei neben dem Zivilisationsbruch der Nationalsozialisten „eben auch Unrecht“ gewesen, erklärte sie dort. Vor diesem Hintergrund seien die Charta der deutschen Heimatvertriebenen von 1950 sowie der Einsatz der Vertriebenen und Aussiedler für Deutschland und Europa „wegweisend“. Im Video betonte sie außerdem die wichtige verständigungspolitische Rolle der Vertriebenen, ihrer Verbände, aber auch der deutschen Minderheiten in den Heimatgebieten.

In einer kurzen Betrachtung des Heimatbegriffes stellte sie heraus, mit wie viel Einsatz sich die Vertriebenen nach dem Krieg eine neue Lebensgrundlage erarbeitet hatten. Ähnliches Engagement sollten auch heutige Flüchtlinge zeigen, die in Deutschland aufgenommen werden: „Ihr müsst eure Herkunft nicht vergessen, aber wir erwarten von euch, dass ihr euch mit ganzer Kraft auch in die neue Heimat einbringt, in die neue Situation einbringt, nicht nur die Gesetze achtet, sondern auch für das Wohl des Landes einen Beitrag leistet“, so die Bundeskanzlerin im Interview.

Mit ihrer Ansprache beim Jahresempfang, die mit starkem Applaus bedacht wurde, nahm Angela Merkel den Faden ihres Podcasts quasi wieder auf. 

Mehrfach wurde ihre Verbundenheit mit den berechtigten Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen und Spätaussiedler sowie ihre Wertschätzung des Engagements der Vertriebenen und ihrer Verbände deutlich – u.a. als sie zusicherte, „dass die Bundesregierung auch weiterhin ein offenes Ohr für die Belange des BdV und seiner Mitglieder haben wird.“

Überblicksartig schnitt die Bundeskanzlerin die derzeit wichtigen vertriebenenpolitischen Fragen an. So freute sie sich, dass die symbolische Anerkennung für zivile deutsche Zwangsarbeit gut angenommen werde. Sie äußerte die Hoffnung, bei der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ würden die Bauarbeiten vorangehen: „Wir wollen nach so vielen Jahren ja einmal etwas sehen.“ Bewahrt und gestärkt werden müsse auch das gemeinsame kulturelle Erbe, gab Merkel zu verstehen und veranschaulichte dessen ungebrochene Bedeutung am Projekt „Kant-Jahr 2024“ anlässlich des 300. Geburtstag des großen Königsberger Aufklärers Immanuel Kant. Ebenso habe die Bundesregierung Identität und Lebensperspektiven der deutschen Minderheiten in ihren Heimatgebieten im Blick und werde diese weiterhin unterstützen.

Viele dieser Themen hatte zuvor auch BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB in seiner Begrüßung der Gäste gestreift. Für den Verband betrachtete er „es als Zeichen der Wertschätzung unseres Wirkens als deutsche Heimatvertriebene, als Aussiedler und Spätaussiedler“, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jubiläumsjahr erneut Zeit für den Jahresempfang genommen hatte. 60 Jahre werde der BdV am 27. Oktober 2017 alt und reiche nach wie vor „als überparteilicher Verband ganz selbstverständlich jedem die Hand, der bereit ist, mit uns in einen sachlichen Dialog einzutreten.“ Darauf weise auch das diesjährige Leitwort „60 Jahre Einsatz für Menschenrechte, Heimat und Verständigung“ hin.

Auf zwei Themen legte Fabritius einen besonderen Fokus: Zum einen ging er auf die Zwangsarbeiterentschädigung ein. Diese sei „das Ergebnis langjähriger Bemühungen aus unseren Reihen.“ Ausdrücklich ermutigte der BdV-Präsident alle Betroffenen, noch bis zum 31. Dezember 2017 ihre Anträge zu stellen. Zum anderen sprach das erhöhte Risiko der Altersarmut bei Spätaussiedlern an. Dieses betreffe überwiegend die Deutschen aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und sei eine Folge ungerechter Entscheidungen der 1990er Jahre. „Eine Korrektur ist überfällig, dafür setzen wir uns ein“, so Fabritius.

Prominente Gäste des Empfangs waren in diesem Jahr u.a. die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB, der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Roland Jahn, die Direktorin der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“, Dr. Gundula Bavendamm, die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Prof. Dr. Beate Rudolf, die Vorsitzende der Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN, BdV-Ehrenpräsidentin Erika Steinbach MdB, der Vorsitzende des Verbandes der deutschen sozialkulturellen Gesellschaften in Polen, Bernard Gaida, der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig MdB, sowie viele weitere Vertreter des Diplomatischen Corps und der deutschen Minderheit in Polen.

Die Gäste freuten sich über die Möglichkeit guter Gespräche und eines offenen Meinungsaustausches. 

Marc-P. Halatsch