Teilnehmer der Landesdelegiertenversammlung 2017 (Foto: mjg)
Teilnehmer der Landesdelegiertenversammlung 2017 (Foto: mjg)

Delegiertenversammlung des BdV-LV-Niedersachsen - Editha Westmann erneut zur Vorsitzenden gewählt

Am 29.08.2020 kamen die Delegierten des BdV-LV-Niedersachsen zu ihrer Delegiertenversammlung in Hannover zusammen. Die Organisation und der Ablauf der Versammlung erfolgten unter den geltenden Bedingungen in der Corona-Pandemie. So saßen die Delegierten an einzelnen Tischen in einem großen Saal der Veranstaltungsstätte „Lister Turm“.

Die Landesvorsitzende Editha Westmann begrüßte die Delegierten u.a. mit den Worten: „wir müssen leider heute auf den vertrauten Händedruck verzichten. Das fällt auch mir sehr schwer. Doch wir tragen Verantwortung füreinander und sollten stets darauf achten, dass das Infektionsrisiko so gering wie nur möglich gehalten wird.“
In ihrem Bericht betonte die Landesvorsitzende, dass es wichtig sei, in der Pandemie neue Wege zu finden, um die Belange der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge zu vertreten. In dieser Zeit ist die Geschäftsstelle stark gefordert, denn die Mitglieder haben zurzeit nicht die Möglichkeit im Rahmen der BdV-Veranstaltungen, die leider überwiegend nicht stattfinden können, ihre Anliegen vorzutragen. Zahlreiche Anrufe und Mails erreichen die Geschäftsstelle und werden sorgsam durch den Geschäftsführer Michael Gediga bearbeitet.
Editha Westmann musste den Delegierten mitteilen, dass der Tag der Heimat in diesem Jahr nicht stattfinden kann. „Ich bin sehr traurig, dass wir auf unseren Gedenktag verzichten müssen, doch der Gesundheitsschutz unserer zumeist älteren Mitglieder und Freunde darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden“, erklärte Editha Westmann. Der Verband wird in diesem Jahr keine Verständigungspolitische Reise unternehmen und auch das beliebte „Weihnachts-Cafè“ wird es nicht geben. „Die persönliche Begegnung ist weder durch Briefe, Pakete noch durch Telefonkonferenzen oder Mails zu ersetzen. Doch wir haben uns für unsere Mitglieder einige Alternativen ausgedacht, die die schwierige Zeit der Kontaktarmut etwas überbrücken können. So wird es beispielsweise im September mit dem Motto „70 Jahre Charta“ zum Tag der Heimat 2020 eine Sonderausgabe des BdV Aktuell geben“, versprach die Vorsitzende.
Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Wahl des neuen Landesvorstandes. Der geschäftsführende Vorstand (Vorsitzende: Editha Westmann, Stellvertreter und Schatzmeister: Klaus Wiegmann, Stellvertreter: Peter Winkler) hatte sich für eine erneute Kandidatur bereit erklärt. Unter den 24 Delegierten herrschte Einigkeit. Der geschäftsführende Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Editha Westmann bedankte sich bei den Delegierten für das Vertrauen und versprach, auch weiterhin mit viel Engagement die Belange der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge zu vertreten.

Das kulturelle Programm der Delegiertenversammlung wurde in diesem Jahr von Michael Gediga durch einen kurzen Bericht über eine Reise mit dem Deutsch-Europäisches Bildungswerk in Hessen nach Slowenien gestaltet. Auch in Slowenien gibt es deutsche Minderheiten. Die Gottscheer z.B. seit dem 14. Jahrhundert. Auf einen externen Referenten hatte der Vorstand aus besagten Gründen verzichtet.

Die Delegierten saßen aufgrund der Corona-Pandemie in einem großen Saal an einzelnen Tischen (Foto Gloeden)
Die Delegierten saßen aufgrund der Corona-Pandemie in einem großen Saal an einzelnen Tischen (Foto Gloeden)
von rechts: der alte und neue Vorstand Editha Westmann, Klaus Wiegmann und Peter Winkler (Foto Gloeden)
von rechts: der alte und neue Vorstand Editha Westmann, Klaus Wiegmann und Peter Winkler (Foto Gloeden)
Herr Wiegmann bei seinem Bericht als Schatzmeister
Herr Wiegmann bei seinem Bericht als Schatzmeister
Michael Gediga – Slowenien mit deutschen Minderheiten seit dem 14. Jahrhundert (Foto: Editha Westmann)
Michael Gediga – Slowenien mit deutschen Minderheiten seit dem 14. Jahrhundert (Foto: Editha Westmann)