55 Jahre Gedenkstätte – BdV gedenkt am Mahnkreuz in Heyersum der Opfer von Flucht und Vertreibung

Der Bund der Vertriebenen gedachte am Freitag, 02. September 2016, traditionell am Mahnkreuz in Heyersum bei Nordstemmen der vielen Opfer von Krieg, Vertreibung und Flucht. Es waren neben Vertretern der örtlichen Verwaltung und Politik zahlreiche Mitglieder der umliegenden Orts- und Kreisverbände des BdV zu dieser würdigen Veranstaltung gekommen. Der Vorsitzende des BdV-Ortsverbandes Nordstemmen, Karl Heinz Hoffmann betonte, dass das Mahnkreuz für viele Flüchtlinge ein Stück Heimat bedeuten würde. Es sei aber auch ein Symbol für Frieden, Freiheit und Versöhnung.

Die Ansprache hielt in diesem Jahr die Vorsitzende des BdV-Niedersachsen, Editha Lorberg. Sie appellierte an die rund 80 Gäste, dass man Erinnerungen brauche, um die Zukunft gestalten zu können. „Es wäre schön, wenn wir aus den Erinnerungen ein festes Band weben könnten, was die Welt zusammenhält.“ Editha Lorberg beendete ihre Rede mit dem Hinweis, dass man ohne Erinnerungen Fehler in die Zukunft tragen würde.