v. lks. Herren Niesel und Gerdesmeyer, Pastorin Ute Young, Frau und Herr Kathmann (Foto: Privat)

Berichte und Nachrichten Kreisverband Vechta

Generalversammlung beim Bund der Vertriebenen Lohne

Am Samstag den 12.03.2022 begrüßte der Vorsitzende des BdV-Lohne Günter Kathmann die Vereinsmitglieder im Hopener Waldstübchen. Nach der gemeinsamen Kaffeetafel und einem  Lied, fuhr man im Programm fort und  gedachte  der Toten der letzten 3 Jahre, denn solange hatte es keine Generalversammlung  Corona bedingt gegeben.
  
Zur Ehrung standen in diesem Jahr an:

40 Jahre Mitgliedschaft im BdV Lohne

  • 2021 Anneliese u. Horst Buchaly, Klaus Kaulen, Hedwig und Sigmund Foitzek, Inge u. Otto Pünter
  • 2022 Eva Lüers
     
  • für 35 Jahre Frau Erika Herden und Heinz Schipmann,
  • für 25 Jahre Erwin Fangmann
  • für 15 Jahre Agnes Kalliehs und Bärbel Stelter
  • für 10 Jahre Adalbert Reins u. Holger Teuteberg. 

Die Kreisvorsitzende Ingrid Kathmann stellte noch einmal heraus was es bedeutet so viele Jahre einem Verein anzugehören, und wie eng der Zusammenhang ist, und gratulierte den Mitgliedern herzlich.

Für ihr ganz besonderes Engagement für den BdV-Lohne verlieh der Bundesverband des BdV dem Vorsitzenden Günter Kathmann und dem langjährigen Kassenleiter Klaus Kaulen die silberne Ehrennadel des BdV verbunden mit einer Urkunde überreicht von der Kreisvorsitzenden Ingrid Kathmann.
Auf Kreisebene ehrte Ingrid Kathmann die langjährige  Kassenleiterin Irma Schmidke, die ebenfalls mit einer Urkunde und der silbernen  Ehrennadel ausgezeichnet wurde.
Beide, die Kreisvorsitzende und der OV Günter Kathmann lobten den langjährigen Einsatz  aller Geehrten und hoben hervor, die silberne Ehrennadel und Urkunde gibt es nicht geschenkt, man sie sich wirklich erarbeiten zum Wohle des gesamten Vereins.

Es folgte der Jahresrückblick der Aktivitäten aus den letzten Jahren, die Corona bedingt sehr eingeschränkt waren von Günter Kathmann, er verwies darauf, dass viele Kranke nicht in den Corona Zeiten besucht werden durften, was er sehr bedauerte.

Da die  Kassenleiter zum 31.12.21 ihr Amt niedergelegt hatten, wurde der Kassenbericht ausgelegt. Es gab keine Beanstandungen lt. Kassenprüfer Horst Buchaly, somit wurde Entlastung erteilt. Seit dem 01.01.22 hat der alte Kassenleiter Klaus Kaulen und der Vorsitzende Günter Kathmann das Amt Interimsmäßig übernommen, bis zur Ernennung der neuen Kassenleitung. 
Der alte Vorstand  wird auf Weiteres im Amt verbleiben.  Günter Kathmann bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz im Verein und verwies auf den nächsten Vereinstermin, das Fischessen am 07.04.2022 im Hopener Waldstübchen.

Weitere Termine in 2022 wurden besprochen, wie z.B. eine  Halbtagesfahrt  des Kreisverbandes oder die Wiederaufnahme der Kaffeenachmittage.
 

v. li. Eva Lüers, Klaus Kaulen, Sigmund u. Hedwig Foitzek, Li. Hinten Vorsitzender Günter Kathmann

Jahresprogramm der Ostdeutschen Trachten- und Heimatstuben Goldenstedt/Ambergen 2022

Die Ostdeutschen Trachten und Heimatstuben in Goldenstedt/Ambergen haben für das Jahr 2022 ein abgespecktes Programm erstellt.

Den einen wird es freuen, dass überhaupt wieder angefangen wird, der andere sicherlich bedauern, weil doch so einige interessante geschichtliche Ereignisse in Vergessenheit geraten sind während der letzten 2 Jahre.
Wir haben abgewägt: sollen wir wieder Referenten kommen lassen oder noch abwarten?

Es war für uns als Museum und außerschulischen Bildungsort nicht einfach, zwei Jahre mehr oder weniger in Quarantäne zu verbringen; es sind ja auch erhebliche finanzielle Einbußen damit verbunden.
Im nächsten Jahr sind wir 50 Jahre am Standort Goldenstedt/Ambergen und immer für unsere Vertriebenen und Flüchtlinge dagewesen: in Verbundenheit mit unserer Heimat, ihren Kulturschätzen, den Dichtern und Denkern, aber auch durch das Wissen um Flucht und Vertreibung und dem damit verbundenen Leid.
Natürlich haben viele die Veranstaltungen vermisst, dennoch sind wir vorsichtig, was Corona anbelangt. Unsere Gäste kommen aus dem gesamten Kreis Vechta und den angrenzenden Landkreisen. Daher ist Vorsicht sicherlich ein guter Ratgeber.
Dennoch möchten wir mit einer kleinen Variante unseres sonst üblichen Programms starten und hoffen, im Mai zur üblichen Zeit und an gewohntem Ort unsere Gäste wieder begrüßen zu können.

Jahresprogramm der Ostdeutschen Trachten- und Heimatstuben Goldenstedt/Ambergen 2022

Die Heimatstuben sind ab Mai 2022 wieder jeden ersten Mittwoch im Monat, nachmittags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, es wird Kaffee und Kuchen zu der Veranstaltung angeboten. Die Veranstaltung wird in der Presse angekündigt.

  • 06. April 2022    wir werden die Veranstaltung im April ausfallen lassen, wegen der hohen Inzidenzwerte
  • 04. Mai 2022    Frau Möller v. Verein der Danziger e.V. referiert über den“ Dichter u. Maler Robert Reinick“ aus Danzig 1805-1852 spätromantischer und biedermeierlicher Maler/Dichter (angefragt)
  • 01. Juni 2022    Dr. Gerd Burmeister, Bad Zwischenahn über den „Bromberger Blutsonntag 03.09.1939“  Westpreußen

Juli + August Sommerpause für die Referenten
Angeboten werden weiterhin Zeitzeugengespräche von Flucht und Vertreibung 1945/46 für Schulklassen 

  • 07. Sept. 2022    Dr. Hirschfeld referiert  über das Thema Flucht und Vertreibung 1945/46 und ihre Wirkungsgeschichte​​​

Sonntag 11.09.2022    Tag der offenen Tür und Tag des offenen Denkmals von 15.00 – 18.00 Uhr

  • 05. Okt. 2022    Wir halten diese beiden Termine noch offen, denn es ist nicht vorauszusehen, wie die Corona Lage zu Beginn des Herbstes sein wird.
  • 02. Nov. 2022
  • 07. Dez .2021    Weihnachtsnachmittag des Kreisverbandes Vechta und des Ortverbandes Goldenstedt, mit Gedichten u. Liedern in schlesischer und ostpreußischer Mundart, jeder kann etwas dazu beitragen und sein Lieblingsgedicht oder eine Geschichte mitbringen. Beginn ist bereits um 14.00 Uhr.

Anfragen und Reservierungen bitte unter 04444-967 590 oder 04442-5759,
oder E-Mail Bdv.Kathmann(at)gmx.de (Änderungen vorbehalten)
 

Weinfest beim Bund der Vertriebenen Lohne 2021

Im goldenen Weinmonat Oktober veranstaltete der BdV-Lohne, nach Corona wieder sein traditionelles Weinfest in der Gaststätte Hopener Waldstübchen in Lohne.
Der Vorsitzende Günter Kathmann begrüßte, die Mitglieder und Freunde  des Vereins, besonders hob er das Engagement der Sammler hervor, welches viel Zeit in Anspruch nimmt.

Die Veranstaltung begann um 11.00 Uhr mit viel Unterhaltung, daran schloss sich der Mittagstisch an, zu dem sich Mitglieder und Gäste angemeldet hatten.
Die amtierende Königin Elfriede Horn und ihr Prinz Addi Reins wurden herzlich von allen Anwesenden begrüßt. Die Beiden waren nun durch Corona 2 Jahre Weinkönig und Königin, das gab es in der Vereinsgeschichte des BdV-Lohne noch nie. 
Nach einem schmackhaften Mittagessen wurde die Tombola eröffnet, es wurden alle Lose verkauft und alle Anwesenden freuten sich über ihre Gewinne.
Im Anschluss dankte Günter Kathmann dem scheidenden Weinkönigspaar für ihre Amtszeit und schaute nach dem neuen Weinkönigspaar, welches bald gefunden wurde, es handelt sich hierbei um Monika und Hans Rudat, die sodann unter viel Applaus inthronisiert wurden. Der neue Weinkönig hielt danach eine kurze Ansprache, die viel Zuspruch erhielt. Das Regierungsjahr 2021/22 liegt nun in ostpreußischer Hand.
Die Lohner Industrie- und Geschäftswelt hatte es sich nicht nehmen lassen, auch in diesem Jahr zum Wohle der Seniorenbetreuung des BdV-Lohne zu spenden. Unser herzlicher Dank an die Lohner Wirtschaft und stellvertretend für alle Geschäftsleute das Modehaus Leffers.

Wieder einmal ging ein schönes Weinfest am späten Nachmittag mit viel Unterhaltung, Spaß und Freude zu Ende.

Auf dem Bild li. Elfriede Horn,Addi Reins, Monika und Hans Rudat

Veranstaltungsbeginn in Goldenstedt/Ambergen

Die Ostdeutschen Heimat- und Trachtenstuben in Goldenstedt/Ambergen eröffnen wieder mit ihren Veranstaltungen zum Thema ostdeutsche Heimat.
Am Mittwoch 01.09.2021 geht es um die Deutsche Ostmesse in Königsberg, die damals bereits einen sehr guten Ruf im Ausland hatte. Referent ist Dr. Christoph Hinkelmann, Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg.
Beginn der Veranstaltung ist 15.00 Uhr, es wird eine Kaffeetafel angeboten. Wir bitten die Vorschriften zu den Corona Regeln zu beachten.

Hier vorab zum Vortrag von Dr. Hinkelmann:

Eine Brücke des Handels in schwieriger Zeit – die Deutsche Ostmesse in Königsberg

Ostpreußens „Insellage“ nach dem Ersten Weltkrieg bedeutete eine erhebliche wirtschaftliche Schwächung der Provinz. Dies führte zu zahlreichen Initiativen zur Stärkung von Handwerk, Industrie und Handel. Bereits im September 1920 eröffnete Reichspräsident Ebert die erste Ostmesse mit etwa 50.000 qm Ausstellungsfläche im Königsberger Tiergarten. Sie sollte zeigen, dass Königsberg und sein Hinterland auch weiterhin eine wirtschaftliche Brücke zwischen Deutschland und den Staaten Osteuropas bleibe. Durch den Erfolg beflügelt errichtete der Architekt Popp bereits 1921 die ersten festen Messegebäude, 1925 wurde das „Haus der Technik“ fertig gestellt. Selbst im Krisenjahr 1923 stellten 2.500 Firmen ihre Produkte vor. 
Die Deutsche Ostmesse fand stets im Herbst statt und erfreute sich stetig steigender Besucherzahlen. 1937 kamen 204.000 Personen aus dem In- und Ausland. Längst war die Messe von einer Veranstaltung zur Stärkung der ostpreußischen Wirtschaft zu einem Eckpfeiler der gesamtdeutschen Handelsbeziehungen mit dem Ausland geworden. Im Zweiten Weltkrieg nahm ihre Bedeutung rasch ab. Im Oktober 1941 fand die letzte Ostmesse statt. 

Jahresprogramm der Ostdeutschen Trachten- und Heimatstuben Goldenstedt/Ambergen ab September 2021

Die Heimatstuben sind ab Sept. 2021 wieder jeden ersten Mittwoch im Monat, nachmittags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, Kaffee und Kuchen wird angeboten.
Die Veranstaltung wird in der Presse angekündigt.

01.September 2021

„Die Ostmesse in Königsberg“ Referent Dr. C. Hinkelmann
 Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg
 

12. Sept. 2021

Tag des offenen Denkmals, geöffnet v. 14.00 – 18.00 Uhr
 

06. Oktober 2021

„Lager Friedland“ Die langen Schatten von Flucht und Vertreibung
Referent Dr. Christopher Spatz
 

03. November 2021

„Ostdeutsche Persönlichkeiten im Kreis Vechta“
Referent Dr. Michael Hirschfeld
 

01.Dezember 2021

Weihnachtsnachmittag des Kreisverbandes Vechta, Ortverband Goldenstedt, sowie allen Freunden der Ostdeutschen Heimat und Kultur. Mit Gedichten u. Liedern in schlesischer und ostpreußischer Mundart, jeder kann etwas dazu beitragen, Beginn ist bereits um 14.00 Uhr.

 

Anfragen und Reservierungen bitte unter 04444-967 590 oder 04442-5759, Fax 04442-959244 od. E-Mail Bdv.Kathmann(at)gmx.de
Änderungen vorbehalten (07/2021)


Nachruf

Gretel Roßband geb. Rinke

*20. Feb. 1926 in Breslau
+26. Feb. 2021 in Lohne

 

Der Bund der Vertriebenen Ortsverband Lohne möchte sich auf diesem Wege bei einer treuen
Schlesierin für ihr jahrzehntelanges Wirken im BdV-Lohne aufs herzlichste bedanken.
Sie verstarb nur wenige Tage nach ihrem 95-zigsten Geburtstag.
Ihre Verbundenheit zum BdV und zur schlesischen Heimat, sowie ihr typischer schlesischer Humor
werden uns immer in Erinnerung bleiben. Sie hinterlässt im Verein eine große Lücke.
Ihr Andenken werden wir in Ehren halten. 

Der BdV-Lohne
Günter Kathmann
Vorsitzender


Nachruf

Prof. Dr. phil. Joachim Kuropka

*20. September 1941 in Namslau/Schlesien
+22. Februar 2021 in Borken/Westfalen

 

In den Ostdeutschen Trachten- und Heimatstuben des Bundes der Vertriebenen (BdV),
Kreisverbandes Vechta, waren seine Vorträge stets besondere Veranstaltungen, welche die
ostdeutschen Heimatvertriebenen aber auch die hiesige Bevölkerung in ihren Bann zogen.

Er war für die Belange des BdV Kreisverbandes ein zuverlässiger und kompetenter
Ansprechpartner in geschichtlichen sowie in kulturellen Sachfragen. Er hat uns in
vielfältiger Weise in unserer Arbeit unterstützt. Wir werden ihm dafür ewig dankbar sein!

Er wird uns als Unterstützer, Berater aber auch als Freund sehr fehlen.

Unser großes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie!


Für den BdV Kreisverband Vechta

 Kreisvorsitzende Ingrid Kathmann           Stv. Kreisvorsitzender Holger Teuteberg­­­

Kreisvorstandswahlen des Bundes der Vertriebenen im Kreisverband Vechta

Ende Februar trafen sich die Delegierten des BdV Kreisverbandes Vechta zu Neuwahlen des Vorstandes.
Zu Beginn der Versammlung bedankte sich die Vorsitzende Ingrid Kathmann bei allen Anwesenden für die gute ehrenamtliche Zusammenarbeit bei allen Anwesenden.
Danach erfolgte die Totenehrung wobei besonders des langjährigen Vorstandsmitgliedes Frau Eva-Maria Dammann gedacht wurde.
Bei den Wahlen blieb es bei dem alten geschäftsführenden Vorstand Kreisvorsitzende Ingrid Kathmann, Stellvertreter Holger Teuteberg aus Lohne, Schriftführer Ralf Fennig, Goldenstedt, Kassenleiterin Irma Schmidke, Lohne.
Der erweiterte Vorstand besteht aus: Leiterin der Ostdeutschen Heimatstuben, Ingrid Kathmann, Beisitzer Erika Weilbacher und Manfred Fennig, sowie den beiden Kassenprüfern Helga Kellner und Günter Kathmann.
Die neue Vorsitzende bedankte sich bei allen für die Annahme der Wahl und wies auf ihren Rechenschaftsbericht der letzten drei Jahre hin, wobei sie besonders auf die Ausstellungen im Kreishaus hinwies. Vor zwei Jahren war die Ausstellung des Zentrums gegen Vertreibungen aus Berlin „Angekommen“ sehr gut angenommen worden. In diesem Jahr wird es die Ausstellung „In Lagern“ Schicksale deutscher Zivilisten im östlichen Europa 1941 – 1955 geben.
Eröffnung ist am 30.03.2020 nachmittags um 16.00 Uhr im Kreishaus.
Der Kreisvorstand wird sich auch weiterhin mit aktuellen Themen durch bekannte Referenten aus Nah und Fern zu brisanten Themen von Flucht und Vertreibung der Deutschen Bevölkerung aus den ehemaligen Ostgebieten melden. Die ostdeutsche Kultur gehört nach wie vor zum Geschichtsunterricht, zumal herausragende Dichter, Denker und Wissenschaftler wie Hauptmann, Virchow, Kopernikus aus der Geschichte nicht wegzudenken sind. Die Ostdeutschen Trachten- und Heimatstuben in Goldenstedt erfreuen sich nach wie vor vieler Besucher, „auch die Zeitzeugengespräche mit Schulklassen sind immer noch gefragt“ sagte die Vorsitzende in ihrem Bericht.
Zum Schluß bedankte sich die Vorsitzende für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschte allen eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Ingrid Kathmann

v. l. Ingrid Kathmann, Erika Weilbacher, Holger Teuteberg, Helga Kellner, Manfred Fennig, und Günter Kathmann

Corona bedingt müssen alle Veranstaltungen in Ostdeutsche Heimat und Trachtenstuben, Goldenstedt in 2020 (Stand 21.09.2020) abgesagt werden:
am 07. Okt. den Vortrag "Die Ostmesse in Königsberg", Dr. C. Hinkelmann Ostpr. Landesmuseum Lüneburg
am 04. Nov. "Lager Friedland" die langen Schatten von Flucht u. Vertreibung, Dr. Christopher Spatz
am 02. Dez. der Weihnachtsnachmittag,
Die Kreisfahrt am 23.09.2020 fällt ebenfalls aus
 
Die Fahrt nach Schlesien findet im nächsten Jahr vom 05.09. - 12.09.2021 statt
 
In Lohne im Seniorentreff fällt bis auf Widerruf
der Infonachmittag und der Übungsnachmittag der Gesangsgruppe aus,
der Klönnachmittag ebenfalls
das Weinfest am 25.10.2020.
 
Über das Totengedenken am 14.11.2020 am Vertriebenendenkmal auf dem Waldfriedhof in Vechta werden wir zu gegebener Zeit informieren.
 
Wir bitten alle Mitglieder und Freunde der Ostdeutschen Kultur um Verständnis für unsere Absagen, uns ist die Gesundheit aller  wichtig.
Die Veranstaltungen werden im nächsten Jahr nachgeholt lt. Zusagen der Referenten. Das Programm wird Anfang des Jahres veröffentlicht.
 

Auf dem Bild sehen Sie das ausgestellte Model der Holzstabkirche Wang. Thema des ersten Vortrages im März 2020.

Kohlessen beim Bund der Vertriebenen in Lohne 2020

Am 09.02.2020 fand das traditionelle Kohlessen des BdV Lohne in der Gaststätte Hopener Waldstübchen statt. Es gab reichlich und gutes Essen, angenehme Gespräche, viel Informationen über die nächsten Veranstaltungen und die Schlesienfahrt im September. Außerdem wurde natürlich eine neue Kohlkönigin - Christine Foitzek - gefunden, die sichtlich überrascht und erfreut war. Das Kohlessen endete nach reichlich Unterhaltung erst gegen 17.00 Uhr.

Ingrid Kathmann

Kohlköniging Elfriede Horn 2019, neue Kohlkönigin 2020 Christine Foitzek und BdV Ortsvorsitzender Günter Kathmann Foto: privat

Weinfest beim Bund der Vertriebenen Lohne 2019

Im goldenen Weinmonat Oktober veranstaltete der BdV-Lohne wieder sein traditionelles Weinfest in der Vereinsgaststätte des Tennisvereins in Lohne.
Der Vorsitzende Günter Kathmann begrüßte zusammen mit dem Vorstand die Mitglieder und Freunde des Vereins. Ein herzliches Willkommen sagte auch die Kreisvorsitzende Ingrid Kathmann.
Die Veranstaltung begann um 11.00 Uhr mit Wein, Weib und Gesang. Daran schloss sich der Mittagstisch an, zu dem sich Mitglieder und Gäste angemeldet hatten.
Die amtierende Königin Anita Albacht und die Prinzessin Helga Fiene wurden herzlich von allen Anwesenden begrüßt.
Nach einem schmackhaften Mittagessen legten die amtierenden Majestäten eine Tanzrunde aufs Parkett begleitet mit Wein-und Schunkelliedern aller Anwesenden.
Die letzte Aufgabe der scheidenden Königin ist es, einen neuen Weinkönig bzw. Königin zu küren.
Das Los fiel in diesem Jahr auf Adalbert Reins, der sich Elfriede Horn zur Prinzessin erwählte. Günter Kathmann dankte der scheidenden Königin und ihrer Prinzessin für ihre Arbeit und freute sich mit dem neuen Weinkönigspaar auf ein schönes Weinjahr. Er betonte, es ist schon lange her, dass der Verein einen Weinkönig gestellt hat und außerdem noch eine Prinzessin erwählte, die in diesem Frühjahr bereits Kohlkönigin wurde. Alles in Allem also eine sehr erlauchte Runde.
Nach der Inthronisierung und dem Ehrentanz des neuen Weinkönigpaares wurde die Tombola eröffnet.
Die Lohner Industrie- und Geschäftswelt hatte es sich nicht nehmen lassen, auch in diesem Jahr zum Wohle der Seniorenbetreuung des BdV-Lohne zu spenden. Unseren herzlichen Dank an alle Spender.
Wieder einmal ging ein schönes Weinfest am späten Nachmittag mit viel Unterhaltung, Spaß und Freude zu Ende.

Ingrid Kathmann
 

Neuer Vorstand beim Bund der Vertriebenen in Lohne 2019

Auf der Hauptversammlung des Bundes der Vertriebenen. am 31.03.2019 in der Gaststätte des Tennisvereins in Lohne, wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand.
Nach der Begrüßung des kommissarischen Vorsitzenden Günther Kathmann ließ man sich Kaffee und Kuchen schmecken.

Nach der Totenehrung der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder, ließ der stellv. Vorsitzende Günter Kathmann die Aktivitäten des letzten Jahres Revue passieren.


Es folgte die Ehrung der Jubilare, davon eine ganz besondere und zwar  für 60 Jahre Mitgliedschaft im Bund der Vertriebenen Maria Preuß. Die Jubilarin wurde mit einer Urkunde vom BdV Landesverband Niedersachsen und einem Blumenstrauß bedacht, ebenso mit einer kleinen Rede des Vorsitzenden, der besonders ihre Verdienste innerhalb des BdV Lohne hervorhob, nach dem Motto „immer zum Helfen bereit“!

Weitere Jubilare: 

50 Jahre Mitglied: Bonifatius Birkstedt wurde mit einem Geschenkkorb bedacht.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft: Margarete Krannich, Christina Foitzek, Halina und Georg Kuna, Susanne Schweinoch und Henriette Twickler

Für 25 Jahre: Ingrid und Günter Kathmann (das war bereits im letzten Jahr, jedoch wurde jetzt erst nachgeholt)

Der Rechenschaftsbericht des Kassenleiters Klaus Kaulen wurde von den Prüfern als einwandfrei befunden, Kassenleitung und Vorstand entlastet. Der Kassenleiter wies darauf hin, für eine weitere Kandidatur als Kassenleiter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Zum neuen Vorsitzenden wurde danach Günter Kathmann gewählt, und als stellv. Vorsitzenden Addi Reins. Neue Kassenleiterin wurde Maria Preuß, als stellv. Anni Traczik.
Als Schriftführerin stellte sich Ingrid Kathmann zur Verfügung, als Beisitzer wurden bestätigt Gretel Roßband und Klaus Kaulen. Das Amt der Kassenprüfer übernehmen weiterhin Erika Herden und Horst Buchaly. Für die Krankenbetreuung sind Günter Kathmann, Addi Reins und Gretel Roßband bestätigt worden.

Als erste Amtshandlung im Amt der BDV-Vorsitzenden, bedankte sich Günter Kathmann für das entgegengebrachte Vertrauen, und wünschte sich weiterhin eine gute Beteiligung bei den Aktivitäten des Vereins.

Voller Zuversicht für die nächsten Jahre verließen die Mitglieder nach einem leckeren Abendschmaus und dem Abschlußlied „Kein schöner Land“ die Versammlung an diesem schönen Frühlingsabend.


Ingrid Kathmann

Jubilare: v.l. Ingrid u. Günter Kathmann 25 Jahre Mitglied im BdV u. Maria Preuß 60 Jahre
Vorstand: v. li.Klaus Kaulen, Ingrid Kathmann, Anni Traczik, Günter Kathmann, Maria Preuß, Addi Reins

Kohlessen beim Bund der Vertriebenen in Lohne 2019 (Kreisverband Vechta)

Am zweiten Sonntag im Februar begrüßte der stellvertretende Vorsitzende des BdV Lohne, Günter Kathmann, in der Gaststätte des Tennisvereins wieder viele Vereinsmitglieder zum diesjährigen Kohlessen. Der Duft des Kohls drang uns bereits beim Eintreffen in die Nase. Wieder einmal wurde dieser köstlichen „Südoldenburger Spezialität“ ordentlich zugesprochen. Eine neue Kohlkönigin wurde schnell gefunden. Günter Kathmann übergab die Königskette der neuen Kohlkönigin Elfriede Horn und den dazugehörigen Kohl mit reichlich Zubehör für eine ordentliche Kohlsuppe gleich dazu. 
Die Mitglieder gratulierten und wünschten ihrer Kohlkönigin eine schöne Amtszeit. Im Anschluss wurde dem leiblichen Wohl gut zugesprochen und man ließ den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen.


Ingrid Kathmann
 

Jahresprogramme im Kreisverband Vechta

Hier finden Sie das Jahresprogramm des BdV-Lohne 2019 und der Ostdeutschen Trachten- und Heimatstuben Goldenstedt/Ambergen 2019 (Die Heimatstuben sind ab März 2019 wieder jeden ersten Mittwoch im Monat, nachmittags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, es wird Kaffee und Kuchen zur Veranstaltung angeboten.)

Ausstellungseröffnung der Wanderausstellung

„Angekommen“ Die Integration der Vertriebenen in Deutschland am Donnerstag, den 23.08.2018 im Kreishaus in Vechta.

Die Ausstellung wurde initiiert vom Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin und ist seit 2011 als Wanderausstellung in ganz Deutschland zu sehen.
Das Grußwort zu dem Begleitbuch der Ausstellung schrieb der damalige Bundesminister des Inneren Dr. Hans-Peter Friedrich MDB.


Die BdV Kreisvorsitzende Ingrid Kathmann begrüßte die Gäste:

  • Den ersten Kreisrat Herrn Hartmut Heinen, der ein Grußwort des Landkreises sprach
  • Ein Grußwort überbrachte der stellv. niedersächsische BdV-Landesvorsitzende
  • Herr Peter Winkler
  • und als Historiker sprach Herr Dr. Michael Hirschfeld zum Thema „Integration der Vertriebenen in Deutschland in Schule und Öffentlichkeit“.
  • Eine kurze Einführung in die Ausstellung gab Ingrid Kathmann.


Herr Heinen bedankte sich für die Bereitstellung der Ausstellung, und erinnerte daran, dass der Kreis nach dem Krieg ca. 20.000 Vertriebene und Kriegsflüchtlinge aufgenommen hatte. Sichtbar sind im Kreis Vechta das „Ankommen“ z.B. bei Vertriebenensiedlungen, die Straßennamen wie Schlesierstraße.
Er verwies darauf, dass Flucht und Vertreibung ein Teil unserer Geschichte ist und wir im Kreis Vechta mit Herrn Dr. Hirschfeld einen habilitierten Historiker haben und er uns aus seiner Praxis als Lehrbeauftragter an der Universität Vechta und als Lehrer am Gymnasium in Lohne zum Thema „Integration der Vertriebenen in Deutschland, in Schule und Öffentlichkeit“ etwas aus der Praxis berichten kann. Er wünschte der Ausstellung einen guten Verlauf.


Der niedersächsische stellv. BdV Landesvorsitzende Peter Winkler gab aus eigenen Erfahrungen zum Titel „Angekommen“ seine Erlebnisse bekannt und hinterfragte gleichzeitig: „Kann man in einer total fremden Umgebung und Kultur wirklich richtig ankommen?“ Er berichtete von seiner Flucht aus Schlesien und wie schwer es war, sich im Westen ein neues Leben auszubauen.


Herr Dr. Michael Hirschfeld berichtete über die Kenntnisnahme der Öffentlichkeit zum Thema Vertriebene und ihre Integration in Westdeutschland, ein sehr komplexes Thema. Ausführlich beschrieb er die Wahrnehmung der einheimischen Bevölkerung und der Vertriebenen, was oft auf festgefügten Meinungen und Vorurteilen beruhte. Die Thematik der Öffentlichkeit in den 50ziger Jahren fällt besonders auf, da in den Schulen der Ostkundeunterricht und somit die Thematik, Geografie und Geschichte Ostdeutschlands an die Südoldenburger Kinder herangeführt wurde. In der OV wurde regelmäßig „Aus der Heimat der Ostvertriebenen“ berichtet. Mit der neuen Ostpolitik Willy Brandts wurde dies in die Mottenkiste gepackt und unter das pauschale Verdikt Revanchismus gestellt.


Das Gedenken der Wiederkehr des Kriegsendes in 2015 kehrte das Thema Vertreibung wieder in das Curriculum des Geschichtsunterrichts der gymnasialen Oberstufe zurück.
Am Beispiel des Lohner Malers Josef Andreas Pausewang gab es ein Beispiel zum sogenannten Wirtschaftswunder. Mehr recht wie schlecht konnte der Künstler seine 5 köpfige Familie ernähren. Er litt vor allem, wie er sagte unter „Heimweh und unter der Öde der Gegend und Sturheit der hiesigen Menschen“! Andreas Kossert schreibt in seinem Buch dazu“, es ist an der Zeit die Vertriebenen endlich als Opfer zu begreifen, die nicht nur unter Flucht und. Vertreibung gelitten haben, sondern auch unter der Hartherzigkeit ihrer eigenen Landsleute“.
Zu guter Letzt ein Appell. Bei aller Komplexität und allen Verwirrungen, die das hier behandelte Thema mit sich bringt, sollte doch die Polemik beiseite und einer historisch kritischen Sichtweise Raum gelassen werden. Dann, so Herr Hirschfeld, wären nicht nur die Vertriebenen endlich angekommen, sondern auch die Beschäftigung mit der Thematik Flucht und Vertreibung für die jetzt Lebenden und künftigen Generationen.


Frau Kathmann verwies auf den Hintergrund der Ausstellung und zwar dem Ende des zweiten Weltkrieges, der bis in die 50-ziger Jahre fast 20 Millionen Deutsche aus den Deutschen Siedlungsgebieten in ganz Europa nach Westdeutschland spülte.
Traumatisierte Menschen in einem total zerstörten Land zu integrieren war eine Mammutaufgabe, auch für den Landkreis Vechta, wo in allen Städten und Gemeinden Ämter für Vertriebene entstanden. Die Vorurteile der einheimischen Bevölkerung gegenüber den Vertriebenen wurden durch ein Miteinander von Schule, Beruf, Vereinen und natürlich auch im privaten Bereich durch Heirat abgebaut.
Der seelische und mentale Zustand vieler Vertriebener, vor allem was die Frauen und Kinder betrifft, kam viel zu kurz.
In dieser Ausstellung „Angekommen“ werden alle Bereiche des damaligen Alltagslebens sehr genau und klar dargestellt, sicherlich werden sich einige der Besucher in dieser Ausstellung wiederfinden. In diesem Sinne wünschte sie der Ausstellung viele Besucher, besonders interessant ist sie sicherlich für Schüler.


Frau Kathmann verwies auf das Buch zur Ausstellung, welches für 15 € an der Information im Kreishaus erhältlich ist.

Jahreshauptversammlung des BDV-Lohne 2018

Am Sonntag den 25.03.2018 begrüßte der stellvertretende Vorsitzende des BDV-Lohne Günter Kathmann die Mitglieder im Hotel Wilke. 

Mit dem Ostpreußen Lied „Land der dunklen Wälder“, wurde die Versammlung eröffnet.
Nach der gemeinsamen Kaffeetafel wurde der Toten von Flucht und Vertreibung durch Ingrid Kathmann gedacht, sowie aller Toten der Weltkriege, und der vielen Terroropfer Weltweit. Besonders wurde der verstorbenen Mitglieder aus dem letzten Jahr gedacht.



Zur Ehrung standen in diesem Jahr etwas ganz Besonderes an:
Gretel Mathias ist seit 70 Jahren Mitglied im Bund der Vertriebenen, und wurde mit einer Urkunde des Landesverbandes geehrt durch die Kreisvorsitzende Ingrid Kathmann, und mit einem Blumenstrauß vom Ortsvorsitzenden. Eine Laudatio für die Jubilarin hielt die Kreisvorsitzende, die sich besonders für den jahrelangen Einsatz bei allen Veranstaltungen des Vereins ganz besonders bedankte, und ihr noch viele, schöne Vereinsjahre wünschte.


Im Anschluss folgte der Rechenschaftsbericht des Kassenleiters Klaus Kaulen, die Kassenprüfer Erika Herden und Horst Buchaly stellten eine einwandfreie Kassenlage dar und stellten den Antrag auf Entlastung des Vorstands und der Kassenleitung, die erteilt wurde.


Der Vorstand bat um weitere Unterstützung bei der Mitarbeit im Vorstand, es stellte sich eine neue Beisitzerin – Gretel Roßband - zur Verfügung.


Nach dem Rechenschaftsbericht des stellv. Vorsitzenden bedankte dieser sich bei allen ehrenamtlichen Helfern die über das Jahr ihren Dienst für den BdV geleistet haben und den Verein bei den Kranken-, Geburtstags- und Jubiläumsbesuchen unterstützt haben, dem Sammeln für die Tombola beim Weinfest oder aber die Kaffeefahrten organisiert und für das gesellige Miteinander bei der Gesangsgruppe gesorgt haben. Er verwies auf das Jahresprogramm und bat darum, die Veranstaltungen zu besuchen, ebenso die Heimatnachmittage in den Goldenstedter Heimat- und Trachtenstuben. Die Prospekte für die Schlesienfahrt vom 02.Sept. bis 09. Sept. 18 wurden an die Mitglieder verteilt.


Nach dem Schlesierlied, welches wie immer vom Gesangsvater Horst Buchaly angestimmt wurde, war noch ein gemütliches Beisammensein angesagt mit anschließendem Abendessen.

Die Jubilarin Gretel Mathias und Günter Kathmann (Foto: Privat)

Auch in diesem Jahr finden in den Ostdeutschen Trachten- und Heimatstuben in Goldenstedt/Ambergen wieder zahlreiche Veranstaltungen statt.

Jahresprogramm der Ostdeutschen Trachten- und Heimatstuben Goldenstedt/Ambergen 2018

Die Heimatstuben sind ab März 2018 wieder jeden ersten Mittwoch im Monat, nachmittags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, Kaffee und Kuchen wird angeboten. Die Veranstaltung wird in der Presse angekündigt.

07.März 2018
Heimat zwischen Deutschland, Polen und Europa
Historische Blicke, Geschichtserinnerungen und Erfahrungen der Gastprofessur an der Uni in Lodz/Polen.
Referent Prof. Dr. Joachim Kuropka

04.April 2018
Das Verhältnis zwischen Preußen und Polen im 19. Jhd.
Referent Dr. G. Burmeister, Bad Zwischenahn

02. Mai 2018
Film über die Heimatfahrt der Habelschwerdter 2014
Görlitz, Lomnitz, Bad Altheide, Kudowa, Landeck, Gottwaldhof, Grafenort, Schloß Eisersdorf, Maria Schnee, Habelschwerdt, Glatz, Tscherbeney und Breslau / von H. Dlugay

06.Juni 2018
Zwischen Seelsorge u. Politik in der NS Zeit
Am Beispiel des ermländischen Bischofs Maximilian Kaller 1880-1947 geb. Beuthen O/S
Referent Dr. M. Hirschfeld

24. Juni 2018 Tag der offenen Tür, Beginn 14.00 – 18.00 Uhr
Bilderausstellung: Der Kommunismus in seinem Zeitalter
Mit dem Sturz des Zaren 1917 begann die russ. Revolution. Unter Führung Lenins im heutigen St. Petersburg begann die Oktoberrevolution und somit die Geburtsstunde des Kommunismus. Gezeigt werden 25 Tafeln mit historischem Bildmaterial bis hin zum Kollaps 1989, als sich die Grenzen öffneten und sich neue Perspektiven boten.

Juli + August Sommerpause für die Referenten

06.September 2018
Film 2017 Heimatfahrt Görlitz, Bad Altheide, Habelschwerdter Gebirge,Steinbach mit Holzkirche bei Mittelwalde, die Seefelder bei Grunwald, Habelschwerdt, Schloß Grafenort und Schloß Johannisberg bei Jauernig. Ein Film von H. Dlugay

09. Sept. 2018   Tag des offenen Denkmals, geöffnet v. 14.00 – 18.00 Uhr

10. Oktober 2018
„Erster Weltkrieg und moderne Zeiten 1913 -1930“
Der Film beginnt mit der Schlacht von Tannenberg 1914 und endet mit den Triumphzügen Hitlers durch Masuren.
Ein Film von Hermann Pölking

07. November 2018
„Faszination Kurische Nehrung,
Künstlerkolonie und Vogelwarte vorgestellt vom
Referenten des Ostpreußischen Landesmuseum Dr. C. Hinkelmann

 

05.12.2018
Weihnachtsnachmittag des Kreisverbandes Vechta, Ortverbandes Goldenstedt, mit Gedichten und Liedern in schlesischer und ostpreußischer Mundart, jeder kann etwas dazu beitragen, Beginn ist bereits um 14.00 Uhr.

Anfragen und Reservierungen bitte unter 04444-967 590 oder 04442-5759, Fax 04442-959244, oder E-Mail Bdv.Kathmann(at)gmx.de 
01/2018 Änderungen vorbehalten

Jahresprogramm Heimatstuben Goldenstedt/Ambergen 2018

70. Geburtstag des Bund der Vertriebenen, Ortsverband Lohne am 10. November 2017

Hierzu war der Bürgermeister der Stadt Lohne Herr Tobias Gerdesmeyer, als Festredner Herr Hans-Georg Niesel, die Kreisvorsitzende des BdV Vechta Frau Ingrid Kathmann, sowie Vertreter beider Kirchen und die Lohner Vereine eingeladen.

Zu Beginn der Veranstaltung war eine Andacht in der ev. Kirche St. Michael. Frau Pastorin Ute Young fand sehr einfühlsame Worte zu Flucht und Vertreibung und dem Schicksal von Mill. ostdeutschen Vertriebenen. Viele der Anwesenden fühlten sich ganz persönlich angesprochen.
Im ev. Gemeinehaus empfing der stellv. Vorsitzende Günter Kathmann anschließend die Gäste und Mitglieder des BdV-Lohne. Herr Gerdesmeyer betonte in seinem Grußwort die schwierige Anfangszeit der Vertriebenen und das nicht immer einfache Miteinander, verwies aber auch auf deren beträchtliche Aufbauleistung in Lohne. In vielfältiger Weise ist der BdV-Lohne seit den 90-ziger Jahren für die Integration der Deutschen aus Russland tätig, und bedankte sich dafür sehr herzlich. Der BdV steht aber auch als Bewahrer der ostdeutschen Kultur und Geschichte. Für die Zukunft wünschte Herr Gerdesmeyer eine Fortsetzung der bisherigen erfolgreichen Arbeit in Lohne.

Als Festredner verwies Hans-Georg Niesel zunächst auf seinen Geburtsort Waldenburg in Schlesien, spannte einen Bogen über die Flucht und Vertreibung der eigenen Familie, der Neuorientierung hier im Westen und seine Amtszeit als Bürgermeister und Stadtdirektor in Lohne. Er thematisierte die existenzielle Not, Heimatverlust und Entwurzelung und dennoch haben die Vertriebenen die Stadt Lohne positiv mitgestaltet und weiterentwickelt. Er erinnerte daran, dass der damalige schlesische Ratsherr und Maler Josef Andreas Pausewang dazu beigetragen hat die Patenschaft mit Mittelwalde auf den Weg zu bringen. Die Hilfstransporte durch den BdV an die polnische Bevölkerung in die Heimatgebiete und die damit verbundene humanitäre Leistung, wurden ebenfalls gewürdigt. Zum Abschluss seiner Rede wünschte Herr Niesel dem Vorstand und allen Mitgliedern weiterhin ein erfolgreiches, ehrenamtliches Engagement und das die Ideale des BdV, auch von der jungen Generation in Ehren gehalten werden.

Die Kreisvorsitzende des BdV Vechta, Ingrid Kathmann, beschrieb die schwierige Lage in Westdeutschland die Millionen von Vertriebenen aufnehmen mussten, alleine in Nieders. 1,8 Millionen, die schlechten Wohnverhältnisse und die fehlenden Nahrungsmittel. Die Unterbringung von ev. Vertriebenen im kath. Kreis Vechta, eine echte Herausforderung. Auch sie verwies auf den Fleiß, die Modernisierung und Industrialisierung durch die Vertriebenen. Ein wichtiges Kapitel war das Lastenausgleichsgesetz 1952. In den Städten im Kreis Vechta und in Lohne wurden Vertriebenensiedlungen gebaut, z.B. die Von-Galen-Siedlung auf dem Mühlenkamp.
Vereine wurden gegründet, DJO – Deutsche Jugend des Ostens –, die Landsmannschaften und natürlich der Bund der Vertriebenen, das war in Lohne 1947. Die Kreisvorsitzende zählte die Aktivitäten des Vereins auf; u.a. die Unterstützung der deutschen Minderheiten in Danzig, Königsberg, Memel und Gumbinnen mit einer Suppenküche. In Goldenstedt unterhält der BdV die Ostdeutschen Trachten u. Heimatstuben, in denen Trachten der Heimatregionen gezeigt werden, aber auch Zeitzeugengespräche für die Schulen angeboten werden. Das Jahresprogramm des BdV-Lohne hat sieben Veranstaltungen plus die Termine der auswärtigen Vereine. Zum Abschluss wünschte sie allen einen schönen Nachmittag in geselliger Runde unter dem Motto „Fern doch treu“.
Der offizielle Teil war somit beendet und Günter Kathmann bedankte sich bei allen Rednern und Herrn Christan Jäger für die musikalische Begleitung.
Ein besonderer Dank an Frau Pastorin Young in Form eines Blumenstraußes und ebenfalls an Herrn Gerdesmeyer für das Geburtstagsgeschenk der Stadt Lohne.

Blick auf Teilnehmer (Foto: Privat)
Pastorin Ute Young mit Herrn Kathmann (Foto: Privat)