Teilnehmer an den Schlesischen Kulturtagen 2017 in Duderstadt (Foto: D. Breuer)

360 Grad Schlesien – Dokumentarfilm feiert Premiere

Die Landsmannschaft Schlesien präsentiert am 18. September einen 30- minütigen Film zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft Schlesiens

Bei der am dritten Septemberwochenende stattfindenden Bundedelegiertenversammlung/ Schlesischen Landesvertretung dürfen sich die Delegierten der Landsmannschaft Schlesien auf eine besondere Premiere freuen. Die Bundesleitung der Landsmannschaft präsentiert am Samstag, 18. September, im Haus Schlesien in Königswinter den halbstündigen Film „360 Grad Schlesien“ – ein Land, das verbindet“, der ab 14:30 Uhr auch live auf dem YouTube-Kanal und der Facebook-Seite der Landsmannschaft Schlesien übertragen wird.

Mit Unterstützung des Landes Niedersachsen hat der ZDF- und WDR-Journalist Marius Reichert für die Landsmannschaft Schlesien den Film „360 Grad Schlesien – ein Land, das verbindet“ produziert. Drei Tage lang war der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Stephan Rauhut gemeinsam mit dem Bundesjugendbeauftragten Tobias Schulz an verschiedenen Drehorten in Schlesien unterwegs. Entstanden ist ein faszinierender Dokumentarfilm über die Landsmannschaft und über Schlesien gestern und heute. Die Projektleitung hatte Dietmar Schulmeister inne.

Wundervolle Kulissen boten die Altstadt von Görlitz, das Schloss Lomnitz, die Friedenskirche in Jauer oder der Ring in Breslau. Junge Menschen in Breslau, die Schlossherrin Elisabeth von Küster oder der Chefredakteur des „Wochenblattes“ Rudolf Urban erzählten über ihre Begeisterung für Schlesien.

Die neue Direktorin des Schlesischen Museums Dr. Angieszska Gasior kam ebenso zu Wort wie der schlesische Bäcker Tschiersch aus Klein-Neundorf. In Liegnitz organisierte Damian Stefaniak, Enkel des Originals der verbliebenen Deutschen, Jürgen Gretschel, einen wunderbaren Auftritt der Kindertanzgruppen mit schlesischen Trachten.

Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler Dr. Jens Baumann erzählten vor der Kamera, was ihnen Schlesien bedeutet und welche Aufgaben die Landsmannschaft Schlesien in der Zukunft hat. Einen besonders ans Herz gehenden Zeitzeugenbericht von Flucht, Vertreibung und Neuanfang gab die Vorsitzende der Erika-Simon-Stiftung, Waltraud Simon. 

Veranstaltungsinformation: Samstag, 18. September 2021, ab 14:30 Uhr
YouTube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=w1REBD0byNc
Facebook-Link: https://www.facebook.com/LandsmannschaftSchlesien

 

Digitales Deutschlandtreffen 2021 am 26.06. um 11 Uhr

So können Sie dabei sein

Das digitale Deutschlandtreffen wird am 26. Juni 2021 ab 11.00 Uhr live auf dem YouTube-Kanal und der Facebook-Seite der Landsmannschaft Schlesien übertragen.

Landsmannschaft Schlesien auf Facebook

Landsmannschaft Schlesien auf Youtube

Hier können Sie die Liveübetragung des digitalen Deutschlandtreffens als Video auf Youtube nachholen

Zum 75. Geburtstag Helmut Sauer – ein besonderer Mensch

Am Heiligabend 1945 auf Gut Quickendorf im Kreis Frankenstein geboren, wurde Helmut Sauer gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Schwester Renate im April 1946 aus Schlesien vertrieben. Die Familie Sauer verschlug es in die niedersächsische Bergarbeiter-Gemeinde Lengede im Landkreis Peine, seit 1967 leben die Sauers (Vater und Mutter sind inzwischen verstorben) in der Stahlarbeiter-Stadt Salzgitter.
Nach der Mittleren Reife durchlief Helmut Sauer eine kaufmännische Lehre in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft.

Vor 33 Jahren, im Mai 1982, wurde der damals knapp 37-jährige Unionsabgeordnete des Deutschen Bundestages, Helmut Sauer aus Salzgitter, zum Landesvorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien, Nieder- und Oberschlesien e.V., in Niedersachsen, dem Patenland für die Landsmannschaft Schlesien, gewählt. Mit dieser Wahl in das ehrenamtlichen Amt als Landesvorsitzender trat er ein schweres Erbe an und übernahm zugleich eine nicht einfache Aufgabe: denn obwohl Niedersachsen das Bundesland ist, in dem die meisten Vertriebenen aus Schlesien nach 1945 ankamen, sind die landsmannschaftlichen Strukturen infolge der bereits 1954 unglücklich gewählten Verbindungsstrukturen zu den übergeordneten Gliederungen des Bundes der Vertriebenen (BdV) sehr in ihrer Eigenständigkeit, insbesondere im Bereich der Finanzhoheit, eingeschränkt. Doch der ehemalige (1972-94) Bundestagsabgeordnete Helmut Sauer hat mit dem schlesischen Dichter Angelus Silesius eins gemeinsam, beide haben am gleichen Tag Geburtstag: Wer am Heilig Abend das Licht der Welt erblickt, muss ein besonderer Mensch sein… daher versucht Sauer nach besten Kräften diese schwierige Situation im eigenen Landesverband zu meistern.

1971 zum CDU-Kreisvorsitzenden von Salzgitter (bis1993), 1972 zum Ratsherrn der Stadt gewählt (bis 1974), zog der Politiker im gleichen Jahr mit 26 Jahren als jüngstes Mitglied der CDU/CSU-Fraktion in den Deutschen Bundestag ein, dem er sechs Legislaturperioden angehörte. Diesem Mandat ging ein aktives gesellschaftliches Engagement im Bund der Deutschen Katholischen Jugend, im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands, in der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen, als Betriebsjugendsprecher, Betriebsratsmitglied sowie in den “CDA-Sozialausschüssen“, in der Jungen Union und in der CDU voraus. Alsbald stellte er sich auch ehrenamtlich in den Dienst des Bundes der Vertriebenen (BdV), der Landsmannschaft Schlesien und der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU/CSU. Diese Parteivereinigung vertritt er ununterbrochen seit 1990 auch im CDU-Bundesvorstand. Für ihn selbstverständlich war und ist als „ständiger Gast“ die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe der Flüchtlinge und Vertriebenen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Zahlreiche Reisen nach Schlesien sind für ihn eine selbstauferlegte Selbstverständlichkeit. Egal ob Nieder- oder Oberschlesien, Sauer ist immer dort zugegen, wo es um Schlesiens Zukunft geht, wo um die Aufarbeitung der schlesischen Geschichte gerungen wird. 

Die Kraft für sein Handeln schöpft er aus dem tiefen christlichen Glauben, der den bekennenden Katholiken stets begleitet. Daher verwundert es keinen, ihn sehr oft betend auf dem Sankt Annaberg zusammen mit den in der Heimat verbliebenen Schlesiern zu sehen. 

(Damian Spielvogel in Schlesische Nachrichten 12/2020)

Helmut Sauer war von 1983 – 1987 und von 1996 – 2002 im Vorstand des BdV Landesverbandes Niedersachsen und gehört als Vorsitzender der Schlesischen Landsmannschaft -Landesgruppe Niedersachsen- dem erweiterten Landesverbandsvorstand an.
 

70 Jahre LM Schlesien - Schlesierschild an Horst Milde verliehen

Festredner: Horst Milde, Landtagspräsident a.D.

Unserem BdV-Mitglied Horst Milde wurde im Rahmen des Jahresempfangs der Landsmannschaft Schlesien die höchste Auszeichnung der Landsmannschaft, das Schlesierschild, verliehen. Wir gratulieren Horst Milde herzlich zu dieser hochverdienten Auszeichnung.
Die Festveranstaltung fand am 11.10.2020 in einem kleinen Kreis im CCH in Hannover statt.
Am 03. Oktober vor 70 Jahren hatte das Land Niedersachsen die Patenschaft für die Landsmannschaft Schlesien übernommen, da ein Großteil der Vertriebenen aus Schlesien in Niedersachsen ein neues Zuhause fand. In seinem Grußwort ging der stellv. Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, Dr. Bernd Althusmann, auf die Erfolgsgeschichte Niedersachsens ein, die in weiten Teilen den Flüchtlingen und Heimatvertriebenen zu verdanken sei. Dabei hob er die Rolle der Schlesier besonders hervor. Unsere Landesvorsitzende Editha Westmann gratulierte der LM in ihrem Grußwort und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Schlesier. An der Festveranstaltung hatte auch unser Bundesvorsitzende Dr. Bernd Fabritius teilgenommen, der in seinem Grußwort auf die Verantwortung des Bundes gegenüber den Vertriebenen und Flüchtlingen hinwies. Per Videobotschaften richteten der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius, Grüße und Glückwünsche aus.
 

Die Festrede hielt Horst Milde, Landtagspräsident a.D..
Milde, der sich seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise für die Belange der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, insbesondere der Schlesier, einsetzt, zeigte die Geschichte der LM Schlesien in beeindruckender Weise auf. Im Anschluss wurde dem sichtlich bewegten Horst Milde das Schlesierschild durch Stephan Rauhut überreicht.

Lesen Sie hier die Rede von Horst Milde – es gilt das gesprochene Wort:

Grußwort Dr. Althusmann (Foto: Giuliani)
Dto. Editha Westmann (Foto: mjg)
Dto. Dr. Fabritius (Foto: mjg)
Festredner Horst Milde (Foto: mjg)
Stephan Rauhut, Bundesvorsitzender der LM Schlesien (Foto: Giuliani)
Übergabe Schlesierschild durch Stephan Rauhut an Horst Milde (Foto: Giuliani)

Niedersachsens „Schlesische Kulturtage 2019“

Der Landesvorsitzende Helmut Sauer aus Salzgitter begrüßte alle Anwesenden herzlich und mit einer ergreifenden Andacht wurde die Veranstaltung begonnen. Die Vorstellungsrunde offenbarte, dass die meisten Teilnehmer alte Bekannte sind und schon oft dabei waren, einige aber auch zum ersten Mal. Gerade diese seien von den Kulturtagen angetan gewesen und werden wiederkommen. Die Veranstaltung vermittelt den Verantwortlichen in den Ortsgruppen Anregungen für die Arbeit vor Ort. Sauer dankte dem Land Niedersachsen ausdrücklich für die finanzielle Unterstützung, die die Landsmannschaft auch für diese Veranstaltung erfährt.

Den Eröffnungsvortrag hielt Dietrich Breuer aus Munster über Orte in Schlesien mit besonderer historischer Bedeutung. Er spannte den Bogen von der Mongolen-Schlacht bis zur Schlacht an der Katzbach, dem Vorabend der Völkerschlacht bei Leipzig und vom Kreisauer Kreis über das Konzentrationslager Groß Rosen bis zur Hölle von Lamsdorf. Die evangelischen Zillertaler aus Tirol suchten Zuflucht in Schlesien, so war der höchst interessante Vortrag von Peter Winkler aus Rössing überschrieben. Adelheid Moschner aus Wolfsburg stellte den Heimatabend unter das Motto „Der nächste Winter kommt bestimmt“. Dieses Programm sei vorzüglich zur Nachahmung in den Ortsgruppen geeignet. Anschließend ging es zu einem fröhlichen Beisammensein im Keller des Jugendgästehauses über.
Josef Gröger aus Bad Heiligenstadt referierte über „Die Cannonaden von Cosel – Einblick in die Sturm- und Drangzeiten des Romantikers Joseph Freiherr von Eichendorf“. Das war genauso interessant, wie das, was Dr. Idis Hartmann aus Oldenburg über „Johann Christian Günter – Der unglückliche schlesische Poet aus Striegau“ zum Besten gab. Ein Tagungsteilnehmer hatte tatsächlich die Erstausgabe seiner über 600 Gedichte aus dem Jahr 1740 bei sich.

Ein weiterer Höhepunkt war zweifellos auch in diesem Jahr der Beitrag von Ernst-August und Edith Jacobs aus Cuxhaven über August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der eine besondere Bindung zu Schlesien hatte.

Manfred Richter aus Hildesheim berichtete über die Situation der evangelischen Kirche in Gottesberg nach 1945. Dabei sei deutlich geworden, dass das Zusammenleben der christlichen Konfessionen in Schlesien seit Jahrhunderten eine Herausforderung für alle darstellt. Nachdem Helmut Sauer am letzten Tag in einem äußerst informativen Rückblick auf die letzten Monate in Politik, Landsmannschaft und Gesellschaft informiert hatte, ging die Tagung mit einem, mit viel Beifall bedachten Vortrag von Jutta Graeve-Wölbling aus Soltau unter der Überschrift „Heimat Schlesien – Vaterland Deutschland – Zukunft Europa“ zu Ende.

Die Schlesier treffen sich erneut zu ihren Kulturtagen in Duderstadt vom 21. bis 23. September 2020.

Schlesische Kulturtage in Duderstadt vom Montag, 08. bis Mittwoch, 10. Oktober 2018

Die Landsmannschaft Schlesien, Landesgruppe Niedersachsen hatte durch den Landesvorsitzenden Helmut Sauer erneut zu den Schlesischen Kulturtagen in Verbindung mit der Landesdelegiertentagung in das Jugendgästehaus nach Duderstadt eingeladen.


Wie in den vergangenen Jahren auch, waren alle verfügbaren Plätze im Haus besetzt.


Ein umfangreiches Kulturprogramm mit Referaten über Friedrich den Großen und die Kirchen in der Stadt und in der Festung Cosel, über den 230. Geburtstag von Joseph Freiherr von Eichendorff, das schlesische Weltkulturerbe auf polnischem Territorium, den 100. Todestag des Manfred Freiherr von Richthofen und über Striegau, die Stadt des Granits. Es folgte ein bunter Abend mit Geschichten, Gedichten und Liedern.


Neben diesen Kulturbeiträgen berichtete die Niedersächsischen Landesbeauftragte Editha Westmann MdL über ihren neuen Aufgabenbereich. Da sie durch ihren Vater schlesische Wurzeln hat, war es interessant, die Beiträge der Referenten sowie die damit verbundene Gefühlsatmosphäre zu erleben. Es bestärkte sie darin, ihre neue Arbeit mit viel Kraft und Ideen für die Menschen zu beginnen und entsprechend fortzusetzen.


Peter Winkler

Bild von links: Manfred Richter, Peter Winkler, Helmut Sauer, Editha Westmann und Dr. Idis Hartmann

Schlesische Kulturtage 2017

Das gemeinsame kulturelle Erbe, dessen Pflege und Weiterentwicklung sowie die grenzüberschreitenden Beziehungen in die Heimatgebiete standen im Zentrum der „Schlesischen Kulturtage“ der Landmannschaft Schlesien in Niedersachsen, die vom 26. bis 28. September 2017 traditionell in Duderstadt stattfanden. Die rund 80, auf Einladung des Landesvorsitzenden Helmut Sauer (Salzgitter) aus fast allen Kreisgruppen angereisten Schlesier besprachen die Arbeit vor Ort, in den Heimatgebieten und gaben einander Anregungen, wie mit dem wichtigen Thema des Erinnerungs- und Verantwortungstransfers von der Erlebnisgeneration von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg hin zur Bekenntnisgeneration umzugehen ist. Auch der Brückenbau zu Schlesien wurde thematisiert, der von den Vertriebenen getragen wird und fortgesetzt werden soll. Für viele waren die Kulturtage, in deren Rahmen immer auch die Landesdelegiertentagung der Landsmannschaft stattfindet, nach dem Deutschlandtreffen der Schlesier im Juni in Hannover und der Verleihung des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen im August in Osnabrück das dritte wichtige heimatpolitische Ereignis des Jahres im Patenland der Schlesier.

Gleich zu Beginn ehrte Sauer die inzwischen 90-jährige langjährige Pressesprecherin Jutta Graeve-Wölbling (Soltau) für ihr langjähriges Engagement. Christine Hasler (Wolfsburg) machte die Zuhörer mit ihrer Heimatstadt Neurode vertraut. Dabei wurde auch die wechselvolle Geschichte gerade dieses Teiles von Schlesien an der Grenze zu Böhmen lebendig. Ergänzend erinnerte sie am nächsten Tag in einem Vortrag an den Theologen, Schriftsteller und Heimatforscher Prof. Dr. Joseph Wittig, dessen Wohnhaus in Neurode heute als Museum hergerichtet ist. Ebenso interessant war, was die Teilnehmer von dem aus Cosel stammenden Josef Gröger (Bad Heiligenstadt) erfuhren. Er stellte sein neues Buch „Flucht und Wiederkehr“ vor, welches im Mecke-Verlag in Duderstadt erschienen ist. Dabei ließ der 1930 geborene Küstersohn nicht nur seine Kindheit und Jugend in der Festungsstadt lebendig werden, sondern berichtete auch über viele Erlebnisse in der DDR, die der gläubige Katholik zu verkraften hatte.

Aktive Kulturpflege wurde den Teilnehmern durch einen Erntedankabend mit Liedern, Gedichten und Geschichten dank der Vorbereitung von Adelheid Moschner (Wolfsburg) ermöglicht. Über die die seit 65 Jahren bestehende „Stiftung Kulturwerk Schlesien“ in Würzburg und das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa mit Sitz in Oldenburg sprach Kulturreferentin Dr. Idis Hartmann (Oldenburg). Dabei gab es viel Neues zu erfahren.

Helmut Sauer hatte es übernommen, an seinen früheren CDU-Bundestagskollegen, Vizekanzler Dr. Erich Mende (Groß-Strehlitz/OS) zu erinnern, der im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Edith und Ernst-August Jacobs (Cuxhaven) brachten den Zuhörern und Zuschauern schlesische Maler in Wort, Bild und untermalt mit passender Musik näher. Dafür gab es viel Beifall.

Zum Abschluss hatte der Landesvorsitzende noch einmal alle Hände voll zu tun. Er informierte über heimat- und tagespolitische Entwicklungen und beantwortete vielfältige Fragen, u.a. zu den jüngst geäußerten Reparationsforderungen der polnischen Regierung, die er zurück wies.

Zu den nächsten Kulturtagen wird vom 5. bis 8. Oktober 2018 nach Duderstadt eingeladen.

Dietrich Breuer